Argument
Angle left s50
Mehr Mitbestimmung im öffentlichen Rundfunk
Um die Akzeptanz des Rundfunkbeitrags wiederherzustellen, sollte der öffentliche Rundfunk demokratisiert werden. Der Vorschlag ist, aus der Zahlung des Rundfunkbeitrag eine Willensäußerung zu machen, d.h. der Beitragszahler unterstützt Inhalte, z.B. Se...
public
bitte nicht wie bei den privaten Sendern ....

"Die Geschmäcker sind verschieden - sagte der Affe und biß in die Seife ...."

Wenn eine Beeinflussung der Sender über die Beitragssteuerung auch Wirkung hätte, hätten wir im öffentlich-rechtlichen Rundfunk bald Verhältnisse wie bei den privaten Sendern: sehr 'leichte Kost', Billigproduktionen, die 387te Sendung über den Einsatz einer Polizeistreife usw..

Das mag man ja noch hinnehmen, aber die Sendungen mit politischen Informationen und Diskussionen, oder Informationen aus der Wirtschaft, Verbrauchermagazine, alles gründlich recherchiert und aufbereitet, ... das käme dann schnell ins Hintertreffen.

Und wenn ich sehe, wieviele Menschen sich über die Hitparade der Volksmusik o.ä. erfreuen - was ganz und gar nicht mein Geschmack ist - dann muß ich als guter Demokrat zugeben, daß diese Menschen einfach dazu gehören, die bezahlen auch ihren Beitrag, die haben auch Anspruch auf 'ihre' Sendungen.

Mit einer funktionierenden Bürgerbeeinflussung über den Beitrag würde sich wieder nur der 'Mainstream' durchsetzen, der mit jeder Mode wechselt. Das wäre zwar auch demokratisch, aber das wollen wir ganz sicher nicht!