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Plastik
Wo kann die Verwendung von Plastik reduziert werden, wo ist sie sinnvoll. Wäre bei Plastik als Verpac...

Wo kann die Verwendung von Plastik reduziert werden, wo ist sie sinnvoll. Wäre bei Plastik als Verpackungsmaterial eine Art Strafsteuer denkbar?

eingereicht am Fr. 04. Mai 2018
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    günstige Preise

    viele Produkte sind sehr preisgünstig, weil deren Entsorgung sozialisiert wird, d.h. aus öffentlichen Mitteln und somit von der Allgemeinheit getragen wird - Beispiel Atommüll, schädliche Ackergifte (ehemals Dünger/Herbizide/Pestizide usw., die ins Trinkwasser gelangen) oder Abgase, oder eben Plastikabfall, der nicht über den Gelben Sack/Gelbe Tonne entsorgt wird; es gibt sicher noch mehr Beispiele. Wenn die öffentliche Hand kein Konzept für die Entsorgung hat, passiert so etwas wie mit dem Plastikmüll; es hat lange gedauert, bis die öffentliche Diskussion darüber begonnen hat.

    Da viele sich leider nur am Preis orientieren sind Auflagen und/oder Steuern ein durchaus geeignetes Mittel, die Kosten der Sozialisierung aufzufangen und den Verbraucher bei Verzicht durch die Kostenersparnis zu belohnen.

    Zweckgebunden sind Steuern leider grundsätzlich nicht, aber der öffentliche Druck wird dem Staat schon klarmachen, daß er hier handeln und Maßnahmen zur Reduzierung von Plastikmüll ergreifen muß, die er aus diesen Steuereinnahmen finanzieren kann. Und wem das zu viele Steuerabgaben sind: wir haben ca. 170 verschiedene Steuerarten, davon einige, über deren Abschaffung bereits diskutiert wird (z.B. die kaiserliche Schaumweinsteuer). Da könnte ja 'mal aufgeräumt werden....

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      erster Schritt: Plastik vermeiden (bester Fall): den von der Industrie künstlich erschaffene Bedarf ausfindig machen und durch Verbot eliminieren....
  • Public
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    Steuer zur Generalprävention

    Wie im Strafrecht ein hohes Strafmaß in der Außenwirkung zukünftige Straftäter abhalten soll, diese Straftat zu begehen, kann hohe Steuer mit begleitender Öffentlichkeitsarbeit als eine Art "Schandmal" in mehrfacher Hinsicht für den Abgang des Plastik von der Verpackungsbühne sorgen.

    Es ist wichtig, Pull- und Pushmarketing gleichzeitig zu "fahren", die volle Breitseite einer Anti Werbung. Nicht für ein Produkt sondern das Lassen. Ein Negativimage von Plastik als "Übel" in den Köpfen der Menschen zu verankern und zeitgleich Angebote und Ideen von Industrie, Handel und Privat zu kommunizieren, Plastik- & Verpackungsmüll langsam gegen Null zu fahren.

    > Hohe Steuer ist teuer, tut weh.

    > Teuer, weil "doof". Doof will keiner bzw. sollte keiner wollen. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit stellt kurz und knapp Inhalte über die Nachteile bereit und zeigt Alternativen auf. Auf wissenschaftlicher globaler Ebene (Max Planck Grundlagenforschung) wird aufgerufen, sich diesem Problem vorrangig zu widmen und Gelder und Energie in die Lösung zu lenken.

    > Ein Ideenwettberwerb zum Umgang mit Plastik in der breiten Bevölkerung kann das zu prägende Bild mitformen, Plastik unbedingt zu vermeiden.

    Mit den Steuermehreinnahmen werden erforderliche Schritte finanziert/mitfinanziert.

  • Public
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    Bewusstsein schärfen und Gesetze ändern

    Denke auch, dass es sinnvoller ist, die Aufmerksamkeit zu schärfen. Vielen Menschen ist leider immer noch nicht klar, wo überall die Reste der Verpackungen zu finden sind. Gleichzeitig muss aber z. B. verboten werden, dass ausgerechnet Biogemüse in Plastik verschweißt ist UND dieses bei der Entsorgung nicht entfernt werden muss, also kleingeschnipselt auf dem Acker landet. Von da ins Grundwasser und die Nahrung und somit in den Menschen.

    • public
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      Müllentsorgung gehört nach meiner Kenntnis in den Zuständigkeitsbereich der Kommunen. So weit mir bekannt wird z.B. in Berlin keine Bio-Tonne gelee...
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      Ohne Verantwortung funktioniert Marktwirtschaft nicht. Wer Schaden verursacht, muss ihn wieder gut machen oder Strafe zahlen. Es gilt, die externen...
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    Steuern helfen den Falschen

    An anderer Stelle im Internet habe ich gelesen: "Wenn das Waschbecken überläuft muss man zuerst den Hahn zudrehen." Steuern würde sich jemand in die Tasche stecken (je länger der Hahn läuft, desto mehr Steuern!). Bei Strafe verbieten, inhaftieren, Produktion und Handel verbieten. Alternative, positive prämieren. Und in Kindergarten und Schule und bei Erwachsenen und Migranten das Bewusstsein schärfen. Unsere "Verbraucherschutz-Minister" schützen doch die Industrie vor den Verbrauchern.

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      "Die kann die entstehenden Einnahmen dann zweckgebunden nutzen" Steuern sind nie zweckgebunden.
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      Steuern sind in einer staatlich regulierten (sozialen) Marktwirtschaft ein etabliertes Instrument um (Negativ-)Anreize zu setzen, insofern erschein...
  • Public
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    Strafsteuer

    Strafsteuer lehne ich als Idee ab. Der Erwachsene Mensch handelt aus freier Einsicht. Handeln unter Strafandrohung bringt die Sache nicht voran, sondern hält sie auf.

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